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Bernd Lafrenz - Othello Karten
Bernd Lafrenz - Othello Termine hier im Vorverkauf
 Frei nach Shakespeare
Idee, Text, Regie und Spiel: Bernd Lafrenz
"Beieindruckend ist zu sehen, wie Lafrenz von einer Sekunde auf die andere in eine neue Rolle schlüpft. In diesem Moment noch der kriecherische Jago, ein Aufrichten genügt und er ist wieder ganz Feldherr mit gebieterischer Stimme, zusammengekniffenen Augenbrauen, festem Blick und breiten Schultern. Und dann schlüpft er gleich wieder in die Rolle der hüftkranken Zofe Emilia, die er auch noch mit einem ostpreußischen Dialekt versieht". (Mindener Tageblatt)
"Er stirbt viele Tode, doch am Ende muss er zugeben: Die Sache mit Desdemona ist blöd gelaufen. Und das , obwohl sich Ferdinand, der Mann mit den sechs Sätzen in Shakespeares ,Othello', im selbständigen Einsatz, dem Rollenbuch entkommen, so viel Mühe gemacht hat. Im Renitenz-Theater jedenfalls - wo man Bernd Lafrenz, Shakespeares größten Einzelkämpfer, bei seinen Turnübungen erleben konnte.
(...) Lafrenz ist das Ein-Mann-Theater schlechthin: Er ist der Mann dem keine Theaterkrise gewachsen ist. Ob er nun das brünstige Duett von Desdemona und Othello markiert oder ob er als Jago (mit einem Kratzehänchen dekoriert) den Rodrigo (durch ein schwarzes Barett gekennzeichnet) gegen den eitlen Cassio aufhetzt - des Lafrenz' Teufelsschwanz hängt aus jeder Rolle heraus". (Stuttgarter Nachrichten)
"Lachorkane begleiteten die zweistündige Vorstellung einer der ganz großen Tragödien der Weltliteratur. Lafrenz formte sie um zu einer Komödie, aber nicht zu einem flachen Klamauk-Stück, sondern zu einem Lust-Spiel. Er erzeugt pure Lust aufs Theater. Shakespeare wird nicht parodiert oder persifliert oder gar mir unsäglichem Comedy-Nonsens zugeschüttet (wie kommt das Wort One-Man-Comedy-Show bloß in die Vorankündigung?!). Nein, mit Shakespeares Text, einer (zugegeben drastisch-burlesken) Überzeichnung seiner Figuren und seinen originären Theatermitteln wird die bittere Pille der Tragödie komödiantisch versüßt, nicht überzuckert". (Norddeutsche Rundschau)
"Es schnarcht aus dem riesigen Reclamband: Die Darsteller der Tragädie schlafen. Nur Ferdinand, der Herold mit ganzen sechs Sätzen im Original, entschlüpft dem Werke, um seine Interpretation des opulenten Dramas in einer One-Man-Show zu präsentieren. In allen Rollen: Bernd Lafrenz. Der Kieler Mime verpasste seinem Ferdinand erstmal einen Akzent von der Waterkant, was ihn etwas unbekümmerter sein ließ"s (Neue Westsfälische)
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