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Der Freischütz Oper von Carl Maria von Weber Karten
Der Freischütz Oper von Carl Maria von Weber Termine hier im Vorverkauf
 Romantische
Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber
"Ein alter fürstlicher Förster will seinem braven Jägerburschen Max seine Tochter und den Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden, nur besteht ein altes Gesetz, dass jeder einen schweren Probeschuss ausführen muss. Ein anderer, boshafter, liederlicher Jägerbursche, Kaspar, hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuss alles, ist in Verzweiflung darüber, und wird endlich durch Kaspar dahin verführt, sogenannte Freikugeln zu gießen, wovon 6 unfehlbar treffen, dafür aber die 7. dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen, dadurch Max zu Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden etc. Der Himmel beschließt es aber anders, beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Kaspar, und zwar letzterer wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken. Warum, ist im Stück entwickelt. Das Ganze schließt freudig."
So schilderte Carl Maria von Weber seiner Braut die Handlung der entstehenden Freischütz-Oper, die die Autoren in der schweren Zeit nach dem dreißigjährigen Krieg spielen ließen. Regisseur Christof Nel versucht die Fabel mit heutigen Augen zu sehen, als eine Auseinandersetzung mit der existentiellen Angst junger Menschen, mit ihrer Position des Nichtgeschützten, Nichtgesicherten, aus der heraus sie in die Regeln einer festgefügten Gesellschaft hineinwachsen müssen, belastet mit den Aufträgen, die die Ahnen an eine nächstfolgende Generation weitergeben. Es ist eine Auseinandersetzung, die ein Ohr für das Unbewusste haben will und den Blick für die Nachtseite, für die Seite der uneingestandenen Gefühle. Es ist die Erzählweise des Traums, in dem es kein erkennbares Innen und Außen gibt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unverbunden nebeneinander stehen.
Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Christof Nel
Bühnenbild: Jens Kilian
"Christof Nel zeichnet die Charaktere ausgesprochen klar, schafft es den großartigen Chor zugleich als tumbe Meute aus irgendeiner Dorfkneipe wie auch als Individuen zu inszenieren, arbeitet die heiklen, sonst oft albernen Dialoge zu beinahe filmisch dichten Gespräche um." (Die Welt)
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