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Mini Mansions Konzertkarten

Mini Mansions Termine hier im Vorverkauf

Mini Mansions

Wie viele Nebenprojekte, sind auch die Mini Mansions ursprünglich das Resultat einer Zwangspause. Nach der Queens of the Stone Age-Welttournee zum Album „Era Vulgaris“ nahm sich die Band eine Auszeit. Diese nutzte QOTSA-Bassist Michael Shuman, um mit zwei guten Freunden die Mini Mansions ins Leben zu rufen. Was 2009 als experimentelles Seitenprojekt begann, wuchs von Auszeit zu Auszeit zu einer festen zweiten Band mit starkem Charakter und einer aufregenden ästhetischen Handschrift. Nun erscheint mit „Guy Walks Into a Bar...“ am 26. Juli bereits ihr dritter Longplayer und bringt die Formation, wenige Wochen später im August, für drei Termine nach Deutschland.

„Für uns geht es darum, die Lieder für sich sprechen zu lassen und zu schauen, wo sie einen hinführen“, beschrieb Bandgründer Michael Shuman den ersten Ansatz seines Projektes. Und fügte erklärend hinzu: „Man hört nicht einfach nur eine Platte. Es ist eher so, als würde man wie wahnsinnig die Kanäle auf einem kaputten Fernseher wechseln. So lange, bis es anfängt, irgendeine Form, Sinn und Struktur zu ergeben.“ Auf eine erste EP folgte 2011 dann das selbstbetitelte, tatsächlich noch sehr experimentelle, Debütalbum.

Auf dem zweiten Album „The Great Pretenders“ fanden Shuman und die Mini Mansions zwar deutlich mehr zum klassischen Song, gleichzeitig aber auch zu einer psychedelischen Verspieltheit und intuitiven Spontaneität. Gerade im Konzert lösen sich bei ihnen Zeit und Raum auf und münden in einer fortwährenden Schleife aus Tönen, Klängen und erstaunlich luftigen Rhythmen. Ihr Stil ist wild und farbenfroh, erfrischend und gerade heraus.

Besonders das Luftige scheint auch für das kommende dritte Album von großer Bedeutung, wie die bereits im Februar erschienene Vorab-Single „GummyBear“ belegte: Eine lustvoll verschmitzte Hommage an die goldene Ära des Discosounds der 70er. Tatsächlich habe man, so Shuman, kurz ernsthaft überlegt, aus „Guy Walks Into a Bar...“ eine lupenreine Discoplatte zu machen. Als Kontrast zu den auf dieser Platte sehr ehrlichen, oft unverblümt selbstkritischen Texten. Aber er verspricht: „Noch näher kommen wir den Bee Gees auf der Platte nicht.“ Ob nun Rock, Disco, Kopfkino oder kaputter Fernseher – ein Satz, welchen QOTSA-Gründer Josh Homme bereits 2010 geäußert hat, gilt immer bei den Mini Mansions: „Sie sind durch und durch psychedelisch und verfügen über großartige Hooks. Man muss sie nur ein einziges Mal hören und wird sie nicht mehr aus dem Kopf bekommen.“ Ein Versprechen, das das Trio Mitte August mit seinen drei Shows in Köln, München und Berlin todsicher einlösen wird.


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