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Pompeji - Eine musikalische Erinnerung Konzertkarten

Pompeji - Eine musikalische Erinnerung Termine hier im Vorverkauf

Pompeji - Eine musikalische Erinnerung

Das Glück scheint in vielen der Graffiti auf, die ich im ersten Teil des Stückes zusammengestellt habe. Einen Wendepunkt in der Vertonung bildet eine Grabinschrift. Der ehemalige Sklave Phileros, der zu Geld und Freiheit gekommen sein muss, beschwört die Götter der Unterwelt, seine Unschuld in einem Streit mit einem guten Freund zu beweisen. Seine Verwünschungen leiten über zu dem großen Thema Pompejis: der Katastrophe. Natürlich handeln die Graffiti nicht vom Vulkanausbruch, der über die Stadt hereinbrach. Doch sie äußern Trauer, Wut und Verzweiflung in vielfältigen Situationen und zeugen vom wachen Bewusstsein der Vergänglichkeit. Manche Texte scheinen geradezu auf die Katastrophe vorauszuweisen.

Der ungünstige Wind nach dem Ausbruch des Vesuv ließ Asche und Bimsstein auf Pompeji regnen. Vermutlich konnten sich die meisten Bewohner retten, indem sie die Stadt rechtzeitig verließen. Nicht wenige jedoch entschieden sich, in ihren Häusern zu bleiben und abzuwarten. Doch bald stürzten die Dächer unter der meterhohen Last von Asche und Steinen ein. Wer sich aus dem Haus retten konnte, begab sich auf eine aussichtslose Flucht. Es herrschte eine fast vollständige Dunkelheit. Die "pyroklastische Lawine" aus Gas und glühend heißer Asche brachte den letzten Überlebenden einen qualvollen Tod - Spuren und Abdrücke von weit über 1.000 Menschen hat man bisher gefunden. Umrahmt werden die Graffiti von zwei Dichtungen der römischen Epiker Vergil und Statius. Am Anfang steht das Loblied auf die fruchtbaren Gefilde am Fuße des Vesuv, das Vergil in seinen "Georgica" anstimmt. Am Ende steht die Frage des Statius, ob sich wohl die Nachkommen an die einst blühende Stadt erinnern werden.

Ich habe die Ruinen am Golf von Neapel mehrfach besucht und mich mit den Ausgrabungsergebnissen und den schriftlichen Zeugnissen intensiv beschäftigt. Meine Komposition ist der Versuch einer Erinnerung an die Menschen des antiken Pompeji - Männer und Frauen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten, deren Mitteilungsdrang uns auch heute noch eine Teilnahme an ihrem Leben ermöglicht. Was sie beschäftigte - Leben und Vergänglichkeit - ist für uns von gleicher Bedeutung.


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