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Musikfest Berlin 2020 Konzertkarten

Musikfest Berlin 2020 Termine hier im Vorverkauf

Musikfest Berlin 2020

Allegro con brio: Ein Fest für Beethoven und die Musik unserer Zeit

Vom 29. August bis 27. September, im Beethoven- Jubiläumsjahr 2020, startet das Berliner Konzertleben mit dem Musikfest Berlin in die neue Spielzeit, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker. In 34 Veranstaltungen werden in der Philharmonie, in deren Kammermusiksaal und im Kino Zoo Palast 100 Werke von rund 30 Komponist*innen präsentiert, aufgeführt von 23 Instrumental- und Vokalensembles und 45 Solist*innen des internationalen und Berliner Musiklebens.

Zunächst war es Napoleon, dem die Eroica gewidmet sein sollte. Dann aber erregte dessen eigenmächtige Krönung zum Kaiser den republikanischen Zorn des Komponisten. Fortan war der Name getilgt und der Titel der Symphonie blieb allgemein: „Sinfonia Eroica … composta per festeggiare il sovvenire di un grand Uomo“. Rund 150 Jahre später war Arturo Toscanini noch das zu viel. Er entschied brüsk: „To some it is Napoleon, to some it is Alexander the Great, to some it is a philosophical struggle, to me it is Allegro con brio.“

Im Beethoven-Jahr feiert das Musikfest Berlin keine Heroen, Titanen, Dämonen und andere mythologische Gestalten. Sondern das Jubiläum ist ein willkommener Anlass, die Philharmonie zu einem Ort der Begegnung der Musik Ludwig van Beethovens mit den Werken der Komponist*innen unserer Zeit werden zu lassen: Schon das Eröffnungskonzert mit dem Concertgebouworkest, mit François-Xavier Roth und Pekka Kuusisto verbindet die „Eroica“ mit der Musik von Rebecca Saunders und Wolfgang Rihm.

Neben den in Berlin ansässigen Ensembles und den Gästen aus Amsterdam begrüßen wir dieses Jahr die Bamberger Symphoniker mit Jakub Hruša, das Orchestra e Coro dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Sir Antonio Pappano aus Rom, das Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons, schließlich die auf historischen Instrumenten spielenden Klangkörper: das Orchestre Révolutionnaire et Romantique und der Monteverdi Choir mit John Eliot Gardiner aus London, und aus Paris das Orchester Les Siècles mit François-Xavier Roth.

Les Siècles verbindet die „Pastorale“ Beethovens mit Werken französischer Komponistenkollegen aus dem zeitlichen Umfeld der Französischen Revolution: von Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges, François-Joseph Gossec und Étienne-Nicolas Méhul. Dem von Beethoven außerordentlich geschätzten c-Moll Requiem seines italienischen Kollegen Luigi Cherubini (das auch bei Beethovens Beisetzung erklang) widmen sich zwei Wochen später der RIAS Kammerchor Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, kombiniert mit Wolfgang Rihms musikalischer Szene „Andere Schatten“, die auf der „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ von Jean Paul basiert.

Mit Beethovens „Missa solemnis“ – „mein Größtes Werk ist eine große Meße“, so der Komponist 1822 in einem Brief – gastieren John Eliot Gardiner und seine beiden von ihm gegründeten Ensembles in der Philharmonie, mit denen er die „Missa“ 1990 erstmals einspielte. Deren berühmtes Motto – „Von Herzen – Möge es wieder – zu Herzen gehen!“ – gehört für Igor Levit „zum Schönsten, was es von Menschenhand an Worten gibt“. Levit widmet sich den Achttausendern der Klavierliteratur: Beethovens 32 Klaviersonaten in acht Konzerten und, zusammen mit den Gästen von der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Ferruccio Busonis Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor. Mit modernen Orchesterinstrumenten erklingen schließlich Beethovens Vierte, Fünfte und Achte Symphonie, und das Orchester und der Chor der Deutschen Oper Berlin präsentieren auf der Bühne der Philharmonie die „Fidelio“-Oper in ihrer „Leonore“ genannten Urfassung.

Neben Ludwig van Beethoven ist die Komponistin Rebecca Saunders mit den meisten Werken beim Musikfest Berlin präsent. Aufgewachsen ist die Komponistin, die 2019 den Ernst von Siemens Musikpreis erhielt, in London. Bevor sie nach Berlin kam, wo sie seither lebt, studierte sie bei Wolfgang Rihm in Karlsruhe. James Joyce und vor allem Samuel Beckett sind die ihr nahestehenden Literaten. Rebecca Saunders liebt die Urbanität Berlins: „Die Energie und der Klang eines städtischen Ambientes gibt mir das Gefühl lebendig zu sein. Mir gefällt es, meine Ohren scharf zu stellen und immer wieder neu auszurichten, mit meiner Wahrnehmung der Klangereignisse zu spielen, mit der Oberfläche der Klänge in der Kakofonie einer städtischen Klanglandschaft, bis zu dem Punkt, wo mir das alles wie ein fast schon betäubendes weißes Rauschen vorkommt.“ Ihre Musik aber gewinnt die Komponistin aus dem Ausnahmezustand der Stille: „Stille ist wie die Leinwand hinter dem Klang. Sie rahmt den Klang.“ Von Rebecca Saunders werden beim Musikfest Berlin 14 Werke in sieben Konzerten zu erleben sein; darunter auch ein besonderer Film-Abend mit Live-Musik im Kino Zoo Palast: Gezeigt werden die von Saunders geschätzten Filme „Ghost Trio“ und „Not I“ von Samuel Beckett, schließlich der gemeinsame Film von Gerhard Richter und Corinna Belz „Moving Picture (946-3)“ mit der Musik von Rebecca Saunders. An dem Saunders-Porträt beteiligen sich das Concertgebouworkest, das Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin, das Klangforum Wien, das Ensemble Musikfabrik aus Köln, das Orchester der Lucerne Festival Alumni, die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und zahlreiche Solist*innen.

Heiner Goebbels schreibt ein neues abendfüllendes Orchesterwerk für das Ensemble Modern Orchestra, das im Rahmen des Beethoven- Jubiläumsjahres 2020 am 3. September in der Philharmonie unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni zur Uraufführung kommt. „A House of Call. My Imaginary Notebook“ ist eine Art Liederzyklus mit Stimmen, auf die der Komponist und Regisseur bei Projekten, bei Reisen, Begegnungen oder in Archiven gestoßen ist: Dialoge, Beschwörungen, Gebete, Anrufungen, Aufrufe, Sprechakte und Lieder. „A House of Call“ geht anschließend auf Tournee.

Sehr freuen wir uns darüber, dass gleich mehrere Partner und Gastensembles das Musikfest Berlin als einen Premierenort für die Musik unserer Zeit verstehen und Uraufführungen und neue Werke mitbringen. Das ist ein schönes Geschenk und eine besondere Auszeichnung für die Musikstadt Berlin, für ihr Publikum und die Programmarbeit. So gastiert das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Andris Nelsons mit der Uraufführung eines neuen Werkes der Grande Dame der neuen Musik, Sofia Gubaidulina, „gewidmet dem großen Beethoven“; das Klangforum Wien und die Neuen Vokalsolisten Stuttgart präsentieren die Premiere von Georges Aperghis‘ „Le cours de la vie“; das Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach und Christian Tetzlaff heben ein neues Violinkonzert von Christian Jost aus der Taufe; die Bamberger Symphoniker kommen mit der erst jüngst entstandenen „Tour de Trance“ von Arnulf Herrmann, deren erster Teil Bezug nimmt auf die Fünfte Beethovens; die Europäische Erstaufführung von Olga Neuwirths „Keyframes for a Hippogriff“ steuern die Berliner Philharmoniker bei; und deren Karajan-Akademie schließlich präsentiert ein neues Werk der Komponistin Milica Djordjevic, für das sie den Claudio-Abbado-Kompositionspreis 2020 erhält.

Neben der Musik Beethovens und der Komponist* innen unserer Zeit verläuft ein dritter Strang durch das Festivalprogramm mit Kompositionen aus der Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Werke von Komponisten der sogenannten Zweiten Wiener Schule und ihrer Zeitgenossen mit Kompositionen von Gustav Mahler, Ferruccio Busoni, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Richard Strauss und Josef Suk.

Mit Musik von Josef Suk geben zwei Chefdirigenten mit ihren Orchestern ihr Musikfest Berlin-Debut: Jakub Hruša und die Bamberger Symphoniker mit der c-Moll Symphonie „Asrael“ und Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker mit Suks Symphonischer Dichtung „Ein Sommermärchen“. Das Musikfest Berlin geht zu Ende mit den späten Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven und einem dem Komponisten Wolfgang Rihm gewidmeten Abend im Kammermusiksaal mit einer Uraufführung: Für Tabea Zimmermann, Trägerin des Ernst von Siemens Musikpreises 2020, und Christian Gerhaher hat Wolfgang Rihm ein Duo geschrieben, ein „Stabat Mater“ für Bariton und Viola. Dieses besondere Werk, ein gemeinsamer Auftrag der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin und der Berliner Philharmoniker, wird zweimal aufgeführt, umgeben von den Ensemblewerken „Sphäre nach Studie“ und „Male über Male 2“. Mit dabei sind der Klarinettist Jörg Widmann, die Pianistin Tamara Stefanovich und Instrumentalist*innen der Berliner Philharmoniker.

Wir danken allen beteiligten Künstler*innen und Institutionen, der gastgebenden und kooperierenden Stiftung Berliner Philharmoniker und ihrer Intendantin Frau Andrea Zietzschmann, den in Berlin ansässigen Partnerorchestern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, dem Hauptstadtkulturfonds und der Aventis Foundation für die Unterstützung der der Musik von Rebecca Saunders gewidmeten Gastspiele, der BTHVN2020 Jubiläums GmbH für die Übernahme des Heiner Goebbels / Ensemble Modern Orchestra-Projektes, des Orchestre Révolutionnaire et Romantique- Gastspiels und des Beethoven-Zyklus mit Igor Levit in das Jubiläumsprogramm sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Staatsministerin Monika Grütters, für die Förderung der Berliner Festspiele.

Viel Freude beim Besuch der Veranstaltungen des Musikfest Berlin 2020 wünschen Ihnen

Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele
Winrich Hopp, Künsterischer Leiter Musikfest Berlin


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