Konzertkarten Online
 
 

Konzertkarten und Tickets für alle Events schnell und einfach online bestellen.

Home |  Alle Kategorien |  Rock & Pop |  Musicals |  Jazz & Blues |  Hard & Heavy |  Theater |  Klassik |  Eventreisen |  Tanz | 

Alle Städte |  Berlin |  Hamburg |  München |  Frankfurt a.M. |  Düsseldorf |  Stuttgart |  Köln |  Leipzig |  Hannover |  Bremen | 

 
 
Veranstaltungssuche

Suche nach Ort

Alle Staedte

Veranstaltungsorte

Neu im VVK

Top 10 Events

Herbert Grönemeyer - Live 2019
Ed Sheeran in Gelsenkirchen 2018
Deine Lakaien
AnnenMayKantereit
Udo Lindenberg: Live 2019
Die Toten Hosen: Laune der Natour 2018
Justin Timberlake: The Man of The Woods Tour 2018
George Ezra
Mark Forster - Live 2019
Ed Sheeran 2018
James Blunt: The Afterlove Tour 2018
Black Eyed Peas | Masters of the Sun Tour
PUR - Arena Tour 2018
Rea Garvey: Neon Tour 2018
Loreena McKennitt - Lost Souls Tour
Westernhagen: MTV Unplugged 2018
Feine Sahne Fischfilet: Alles auf Rausch - Es geht weiter!
Greta van Fleet
DJ BoBo: KaleidoLuna - Tour 2019
Roger Hodgson










Hier finden Sie Konzertkarten, Tickets und Eventreisen für Events in ganz Deutschland.




Impressum

 

  Aktuelle Highlights

Herbert Grönemeyer - Live 2019

Herbert Grönemeyer: Open Air Konzerte im September 2019

Nach der großen Frühjahrstournee im kommenden Jahr gibt Herbert Grönemeyer im Spätsommer 2019 zwei Open-Air-Konzerte. Am 3. September wird er mit seiner Band in der Berliner Waldbühne auftreten, und am 7. September folgt eine Show in der Gelsenkirchener Veltins- Arena. Das Publikumsinteresse an Herbert Grönemeyers Arena-Tour im März 2019 ist weiterhin enorm, so dass die ursprünglich auf 13 Konzerte angelegte Tournee schon mehrfach erweitert wurde. Zahlreiche Termine sind bereits ausverkauft.

Nach dem großen Erfolg seiner „Dauernd Jetzt“-Tour 2016 ist Herbert Grönemeyer mit seiner Band 2019 zunächst vom 5. bis 28. März wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Der Musiker, dessen Studioalben seit 1984 allesamt die Spitze der deutschen Charts erreichten, wird im Frühjahr in 13 Städten 16 Konzerte geben.
Jetzt bestellen: Herbert Grönemeyer - Live 2019 Konzertkarten


Ed Sheeran in Gelsenkirchen 2018

Ed Sheeran im Sommer 2018 auf großer Open Air-Tour durch Deutschland - Konzerte in Berlin, Gelsenkirchen, Hamburg und München

Nur wenige Tage nach seinem Auftritt als einer der Headliner des diesjährigen Glastonbury Festivals gibt Ed Sheeran für Sommer 2018 seine eigene, 25 Termine umfassende Stadion- und Open-Air-Tournee durch Europa bekannt. Und wie man es von dem charismatischen Sänger, der gerade von einem Rekord zum nächsten jagt, aktuell nicht anders erwartet, sind die Dimensionen gigantisch: Deutschland steht mit den Olympiastadien in Berlin (19.07.) und München (29.07. & 30.07.) sowie der VELTINS-Arena Gelsenkirchen (22.07. & 23.07.) und dem Open Air-Areal in Hamburg (25.07.) auf dem Tourplan.

Mit der Ankündigung der Sommer-Tour schließt der Brite nahtlos an seinen gefeierten Auftritt beim Glastonbury Festival am vergangenen Sonntag an, mit dem er ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass es nicht mehr als ihn, seiner Gitarre und einer Loop-Station bedarf, um die Massen mitzureißen: Auf der berühmten Pyramid Stage spielte Ed Sheeran vor einer der größten Zuschauermengen in der Geschichte des Festivals, zusätzlich verfolgten mehr als drei Millionen Menschen das Spektakel via Live-Übertragung von zu Hause aus mit.
Mit der Tour im kommenden Jahr setzt der 26-jährige Singer-Songwriter seinen kometenhaften Aufstieg fort. Dabei kehrt er unter anderem für zwei Konzerte ins Londoner Wembley Stadium zurück, das Ed Sheeran 2015 als erster Künstler überhaupt allein ohne Band bespielte und zudem gleich an drei aufeinanderfolgenden Abenden ausverkaufte. Im März dieses Jahres veröffentlichte der sympathische Rotschopf sein drittes Studioalbum ÷ (ausgesprochen „divide”), das mit bislang mehr als 8 Millionen verkauften Einheiten in nur drei Monaten das weltweit erfolgreichste Album des Jahres 2017 ist. Nicht weniger atemberaubend lesen sich die Zahlen zu Ed Sheerans Single „Shape of You“, die in weniger als sechs Monaten mehr als gigantische 1,5 Milliarden Streams verzeichnet!

Für seinen Beitrag zur Musik wurde Ed Sheeran vor wenigen Tagen der Hal David Starlight Award 2017 der Songwriters Hall of Fame verliehen, außerdem wurde bekannt gegeben, dass er in Kürze für seine Beiträge zur Musik und seine Charity-Tätigkeiten mit dem Order Of The British Empire geehrt wird, dem britischen Ritterorden.
Jetzt bestellen: Ed Sheeran in Gelsenkirchen 2018 Konzertkarten


Deine Lakaien

Jetzt bestellen: Deine Lakaien Konzertkarten


AnnenMayKantereit

Die Kölner Band AnnenMayKantereit kommt 2019 zurück auf Tour. Zwischen Ende Januar und April sind Gitarrist Christopher Annen, Sänger und Pianist Henning May, Schlagzeuger Severin Kantereit und Malte Huck am Bass auf Konzertreise durch die Clubs und Hallen.
Jetzt bestellen: AnnenMayKantereit Konzertkarten


Udo Lindenberg: Live 2019

Über eine Million Besucher verfolgten in den letzten Jahren begeistert die spektakulären Shows von UDO LINDENBERG. „Die fetteste Rockrevue der Welt“, schrieben die Kritiker euphorisch darüber. Und nun steht es fest: 2019 kommt UDO LINDENBERG wieder auf Tour!

Mit völlig neuem Programm, einer Fülle von musikalischen Panik-Komplizen und jeder Menge visueller Überraschungen. In der Panik-Zentrale brodelt gerade die Ideen-Maschine, alle Apparate drehen auf voller Power. Denn nach einem Jahr des Grübelns und Diskutierens, des Prüfens und Erforschens, steht nun fest: Am 31. Mai 2019 wird der Startschuss in Bremen gesetzt – und dann reist UDO LINDENBERG mit seinem Tross quer durch die Bunte Republik Deutschland: UDO LINDENBERG – LIVE 2019.

Er ist Maler, Schriftsteller, Filmemacher, Komponist, Sänger und Erfinder des »Deutschrock« in einer Person, ein interdisziplinärer Künstler, wie es in Deutschland keinen zweiten gibt. Wie das Magazin „Rolling Stone“ vermerkt: „Seit seinem Mega-Comeback gelingt ihm einfach alles.“ Vielleicht am deutlichsten - jedenfalls authentisch wie nirgendwo sonst – beweist das UDO LINDENBERG wenn er auf der Bühne steht und ganz ohne Panik losrockt. Im Mai 2019 wird es wieder soweit sein.
Jetzt bestellen: Udo Lindenberg: Live 2019 Konzertkarten


Die Toten Hosen: Laune der Natour 2018

Die Toten Hosen: „Laune der Natur“.

Fünf Jahre nach dem mittlerweile legendären Album „Ballast der Republik“ veröffentlichen die Toten Hosen mit „Laune der Natur“ ein neues Studioalbum.

„Ballast der Republik“ war ein Riesenerfolg, es hagelte Edelmetallauszeichnungen und war die achte Nummer Eins der Band seit 1990. Die Single „Tage wie diese“ sprengte alle Rekorde, die „Der Krach der Republik“-Tournee gehörte zu den größten, die dieses Land je gesehen hat.

Die Band erinnert sich: „Niemand hatte mit dem Erfolg von ‚Ballast der Republik‘ gerechnet und auch die anschließende Tournee hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Die letzten Jahre haben uns viel Freude bereitet, aber es gab auch bittere Momente: Der Tod unseres langjährigen Freundes und Managers Jochen Hülder war ein Schock. Anderthalb Jahre später mussten wir auch von unserem ehemaligen Schlagzeuger Wölli Abschied nehmen, der seinen Kampf gegen den Krebs verlor. Beide Ereignisse haben uns wieder einmal klar gemacht, wieviel Glück wir als Band mit unserer Freundschaft haben, aber auch dass unsere Zeit nicht ewig währt. Es ist ein Privileg, dass die Leute nach 35 Jahren noch immer an den Hosen interessiert sind und daran, was ihre neuen Liedern zu bieten haben. Das sehen wir auch als Teil unserer Existenzberechtigung, dass sich die Menschen heutzutage immer noch über unsere Musik streiten.“

Ihr langanhaltender Erfolg macht die Toten Hosen zu einer absolute Ausnahmeerscheinung: So sind nicht nur viele Fans der ersten Stunde ein Leben lang dabei geblieben, sondern es wachsen auch ständig neue Supporter nach, die Fanbasis verjüngt, erneuert und erweitert sich mit jeder Saison. Dieses Phänomen, dass die Band es schafft, wie kaum eine zweite, mit ihren Liedern Menschen der unterschiedlichsten Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zu begeistern, ist der Kern der, wenn man so will, Tote Hosen-Formel.

Campino dazu: „Wir schreiben aus der Perspektive von hier und heute. Am Anfang unserer Zeit, als wir zwischen 20 und 30 Jahren alt waren, sahen wir es ganz klar als unsere Aufgabe, die Jungen von den Alten zu spalten. Es war in unserem Sinne, wenn die Eltern schimpften ‚Du gehst nicht auf ein Konzert der Toten Hosen‘. Streckenweise war es auch nicht ungefährlich. Es gab viel Polizei, Schlägereien – all das, was unserem Lebensgefühl von Rock'n'Roll entsprach. Das passte zu der Zeit. Aber mit den Jahren haben wir verstanden, dass jede Generation eigene Helden braucht. Wenn wir heute die Jungen mitnehmen wollen, dann geht das nur über den entgegengesetzten Ansatz: Verbinden, nicht Spalten. Dieser Generationenkonflikt, wie wir ihn noch erlebt haben, existiert ja gar nicht mehr. Heute gibt es Familien, die sich so gut verstehen, dass die Kinder die Eltern mit aufs Konzert nehmen oder umgekehrt. Das finde ich herrlich. Wir sind nicht mehr nur die Band für die Jugend, die sich mit ihrem Musikgeschmack gegen die Eltern auflehnen möchte“.

Dafür haben die fünf Musiker mit ihrem seit 1982 entstandenen Gesamtwerk mittlerweile einen Songkosmos geschaffen, der für ihre Fans zu einem Soundtrack ihres Lebens geworden ist. Leben bedeutet Vielfalt und diese spiegelt sich in der Musik und den Texten der Toten Hosen wieder. „Laune der Natur“ ist ein Paradebeispiel dafür: Tod und Vergänglichkeit sind ein großes Thema auf dem Album, aber so alltäglich wie traurige Geschehnisse sind eben auch die freudvollen Momente, die genauso ihren Niederschlag in den neuen Liedern finden. Das Leben ist halt nicht nur schwarz oder weiß, und so muss bei aller notwendigen Nachdenklichkeit, bei ernsten oder politischen Themen auch immer Platz für einen Gag oder mal derben Humor sein. Gerne auch innerhalb eines Liedes. Freud und Leid liegen auf „Laune der Natur“ nah beieinander, es sind hier wie im richtigen Leben zwei Seiten der gleichen Medaille.

Über musikalische Grenzen setzen sich Die Toten Hosen schon seit einigen Albumveröffentlichungen konsequent hinweg. Klar, ihre Wurzeln haben sie in der Punkbewegung der 70/80er und das Fundament ist stets schnörkelloses Rock-Handwerk. Trotzdem haben sie sich in den letzten Jahren stilistisch weit geöffnet, sodass sie auf „Laune der Natur“ befreit aufspielen können wie nie zuvor. „Wir müssen niemandem etwas beweisen, aber wir vergessen niemals, wo wir herkommen. Wir konnten nur so werden, weil wir früher die Jungs von der Opel-Gang waren, aber wir leben in der Gegenwart, für uns passt alles gerade sehr gut. Punk war für uns immer, genau das zu tun, worauf man Lust hat und zwar nach seinen eigenen Regeln, das war immer die Maxime der Toten Hosen“, so Frontmann Campino über das Selbstverständnis der Band. Und nach dieser Definition ist ihre neue Platte ein Punkalbum in Reinkultur: Da stehen die hosentypischen Vollgas-Kracher neben knalligem Powerpop, Balladen, Hymnen, die große Showtreppe und auch vor wohldosiertem Pathos hatten die fünf Düsseldorfer noch niemals Angst. Das letzte Lied auf dem Album wird von ihrem verstorbenen Schlagzeuger Wölli gesungen, auf „Kein Grund zur Traurigkeit“ hört man ihn ein letztes Mal gemeinsam mit seinen Freunden singen.

Neben dem Einfachalbum erscheint „Laune der Natur“ auch in einer Doppelalbum-Spezialedition, für den Die Toten Hosen eine Fortsetzung ihres legendären Klassikers „Learning English Lesson 1“ aufgenommen haben. Auf dieser Scheibe zollten die Jungs 1990 ihren Helden der ersten Welle der Punkbewegung Respekt, indem sie mit vielen der alten Recken deren Hits der frühen Jahre coverten.

Als sich die Band zum Aufwärmen im Proberaum mal wieder durch ihre Lieblings-Punkklassiker spielte, kam die Idee auf, mit einem zweiten Teil weitere musikalische Schätze von damals einem größeren Publikum von heute zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist die „Learning English Lesson 2“, deren 21 Songs hauptsächlich in London aufgenommen wurden. Es waren bei jedem Lied wieder Gäste dabei, unter anderem Jello Biafra von den Dead Kennedys, Colin McFaull von Cock Sparrer, Mensi von Angelic Upstarts, Steve Diggle von Buzzcocks und Jake Burns von Stiff Little Fingers. Aber auch Bob Geldof von den Boomtown Rats und vergessene Kultfiguren wie „Mad“ Phil Thompson von obskuren Underground-Helden wie den Pasty Faces sind mit von der Partie.
Jetzt bestellen: Die Toten Hosen: Laune der Natour 2018 Konzertkarten


Justin Timberlake: The Man of The Woods Tour 2018

JUSTIN TIMBERLAKE THE MAN OF THE WOODS TOUR
WEGEN GROSSER NACHFRAGE ZUSATZSHOWS IN KÖLN, HAMBURG, BERLIN, MANNHEIM UND FRANKFURT

Im Zuge der Veröffentlichung seines heiß ersehnten Albums Man Of The Woods, seiner Performance in der Halbzeitpause des Super Bowl und der Tourankündigung in der letzten Woche bestätigte Justin Timberlake aufgrund der anhaltenden Nachfragen jetzt Zusatzshows in Köln, Hamburg, Berlin und Frankfurt.

Timberlakes viertes Studioalbum Man Of The Woods erschien am Freitag, 2. Februar 2018, gefolgt von seinem dritten Auftritt in der Super-Bowl-Halbzeitshow, dem meist gesehenen Musikevent des Jahres. Zuletzt reiste Timberlake 2013 und 2014 mit seiner von Fans und Kritik gefeierten The 20/20 Experience World Tour rund um die Welt.
Jetzt bestellen: Justin Timberlake: The Man of The Woods Tour 2018 Konzertkarten


George Ezra

George Ezra ist fürwahr ein Teufelskerl… fast scheint es so, als könne er hier, dort und überall gleichzeitig sein. Seine sensationelle Out-of-the-box-Erfolgsstory gründete auf der einzigen Sache, die wirklich zählt: seine Songs. Lieder, die ihm nicht zuletzt eine weltweite Tournee bescherten, die zwei Jahre andauerte. Und selbst, wenn es einmal kurz danach aussah, als sei der nicht zu bremsende Breakout-Star des Jahres 2014 (und 2015) einmal NICHT überall gleichzeitig, so stellt sich im Nachhinein heraus, dass er es in der Tat war: er reiste, suchte, schrieb, musizierte und pfiff.

Doch bevor wir uns seinen jüngsten Streifzügen zuwenden, wollen wir zunächst rekapitulieren: George war ein unbekannter Teenager, der seine mit-Gitarre-auf-Reisen-Attitüde nebst Wissendurst und Inter-Rail-Ticket in eine Kofferladung Postkarten-hafter Songs verwandelte, die noch weiter um die Welt reisten, als er selbst es getan hatte.

„Wanted On Voyage“, das Debütalbum des aus Hertfordshire stammenden Singer-Songwriters, erschien im Juni 2014 und verkaufte sich mehr als drei Millionen Mal. Es war das drittmeistverkaufte Album des Jahres in Großbritannien, hinter den Longplayern von Ed Sheeran und Sam Smith. Doch wie für seinen Schöpfer ging es bei „Wanted On Voyage“ in erster Linie um den Weg, den es zurückzulegen galt, nicht das Ziel. Nach vierzehn Wochen hatte das Album schließlich Platz eins der Charts erreicht und es war ein waschechter Erfolg durch Mund-zu-Mundpropaganda. Befeuert vom Erfolg der Songs „Budapest“, „Barcelona“, „Cassy O“ und „Blame It On Me“ wurde der gerade einmal zwanzigjährige Sänger und Gitarrist weltweit zum gefragten Live-Act.

Die bisherigen Highlights? Nein, es war nicht der Videodreh mit Sir Ian McKellen oder als ihm klar wurde, dass seine erste Show in New York im Madison Square Garden sein würde (als Support von Sam Smith). „Ich weiß, das klingt jetzt sehr nach 21. Jahrhundert…“, schmunzelt der Denker mit der tiefen Stimme. „Ich trat beim Glastonbury Festival auf der Pyramid Stage auf, vor einem ziemlich großen Publikum. Wir feierten danach den ganzen Abend. Unser Tourbus fuhr schließlich um vier Uhr morgens los und ich kam heim - ich lebe immer noch im Haus meines Vaters in Hertford, in derselben Wohnsiedlung, in der ich groß geworden bin - in mein altes Zimmer. Ich wachte auf, und das Konzert war schon auf dem iPlayer verfügbar. Ich lag also in meinem Kinderbett, immer noch jede Menge Facepaint im Gesicht und sah mir meinen Auftritt auf dem Laptop an.“

Dies war damals eine der wenigen Unterbrechungen, die George sich gönnte, bevor die „Wanted On Voyage“-Kampagne endlich zu Ende ging. Der vierfache BRIT Awards-Nominée war ziemlich schnell sehr weit gekommen. Wesentlich schneller, als er sich es vorgestellt hatte, als er als Teenager seinen ersten Plattenvertrag unterschrieben hatte. Doch andererseits war er auch nirgendwo angekommen. Er war wieder zu Hause im Bett seiner Kindheit, drehte Däumchen und fragte sich, was aus seinem Leben geworden war. Es war eine Art postkoitaler Stimmungsabfall von verwirrenden Ausmaßen. Selbstverständlich ist ihm bewusst, dass das, was er tut, nichts ist im Vergleich zur harten Arbeit, die Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer oder viele andere Menschen tagtäglich leisten. Doch George hatte sich daran gewöhnt, dass alles für ihn organisiert wurde, vom Frühstück bis zum Zubettgehen, jeder Tag war bis zum Anschlag durch getaktet.

„Und dann wirst du am Ende wieder ausgespuckt. Deine Freunde sind von Montag bis Freitag bei der Arbeit, also wartest du, bis sie Feierabend haben, damit du in den Pub gehen kannst. Sie gehen aber in den Pub, um nach einem anstrengend Arbeitstag zwei Biere zu trinken, und das war’s dann. Es ist für sie eine Art Belohnung. Aber wenn man den ganzen Tag nichts getan hat, bringt einen das nach einer Weile ziemlich runter. Und ja“, fügt er mit einem Grinsen hinzu, „mir ist klar, dass das etwas zu sehr nach ‚oh weh, ich armer Popstar‘ klingt.“

Also machte George Ezra das, was er am besten kann: er schnappte sich seine Gitarre und machte sich vom Acker. Seine erste Anlaufstation war eine Stadt, die er recht gut kannte, in der er allerdings – paradoxerweise – gar nicht so bekannt ist: Barcelona. (Obgleich eines seiner bekanntesten Stücke den Namen der spanischen Stadt trägt, gibt Ezra augenzwinkernd zu, dass er dort bestenfalls auf dem Niveau eines Club-Acts ist).

In einem weiteren Versuch, die Komfortzone abzuschütteln, vermied es George, in jenen vornehmen Hotels abzusteigen, die er sich nun leisten konnte. Er wählte die „Airbnb”-Variante – und lebte dabei mit dem jeweiligen Gastgeber zusammen. Sie teilten sich die Wohnung. Ohne jeden persönlichen Extra-Komfort. „Es war buchstäblich ein Bett im Zimmer einer Wohnung, die einem Mädchen namens Tamara gehörte“, erinnert er sich. Im siebten Stock mit eingeschlagenen Fenstern im Treppenhaus. In einem Zimmer wohnte ein Mädchen aus Argentinien etwa in meinem Alter. In einem anderen ein älteres Paar aus Deutschland. Die Dusche war wacklig. Die Wohnungstür schloss nicht richtig. Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Leuten“.

Ezra blieb einen Monat in Barcelona und schrieb jeden Tag, genoss die Freiheit und die Anonymität – bis eine ahnungslose Tamara, neugierig geworden durch die Gitarre, die nahezu die Hälfte seines spärlichen Gepäcks ausmachte, ihn auffordert, ihr seine Spotify-Seite zu zeigen und seinen beliebtesten Song vorzuspielen („Budapest“, 365 Millionen Streams). Ein Moment, der die junge Argentinierin zu einer späten Erkenntnis führte: „Ich WUSSTE, ich kenne dich von irgendwo!“. Seine Tarnung war aufgeflogen, zwar gottseidank nur in dem chaotischen Airbnb in Barcelona, aber das machte die Reise nur noch besonderer. „Es entpuppte sich als die beste Erfahrung, die ich hätte machen können. Tamaras Freunde waren alle Künstler, Designer, Modestudenten und sie sind einfach viel cooler als wir. Sie sagen Sachen wie: ‚Wollen wir Abendessen gehen? Dann treffen wir uns 23 Uhr!‘. Ich brauchte zwei Wochen, um mich darauf einzustellen und zu entschleunigen”.

Als er nach dieser Zeit, die sich wie sein persönlicher Almodovar-Film anhört, wieder nach Großbritannien zurückkehrte, hatte er nicht nur einen kompletten Reset durchgeführt, sondern war neu belebt und hatte die Anfänge von mehreren Songs im Gepäck. Ein Schlüsselsong war „Pretty Shining People“, der nun der Opener des neuen Albums ist – dem er den Titel „Staying At Tamara’s“ gab. Denn „alles hatte seinen Ursprung in dieser Wohnung, und davor muss ich meinen Hut ziehen.“

Textlich und künstlerisch gibt „Pretty Shining People” den Ton für die restlichen Songs des Albums vor, das einnehmend melodisch und mitreißend euphorisierend ist – und das in jeder Sprache. Zunächst bleibt festzuhalten, dass der Song unterwegs fertig gestellt wurde, auf einem weiteren Songwriting-Ausflug auf die Isle of Skye. Wieder zurück in Großbritannien unternahm Ezra einige weitere Kompositions-Kurztrips, u.a. auf eine Schweinefarm nach Norfolk, einen ehemaligen Maismehl-Schuppen in Kent und einen umgebauten Kuhstall in Nordwales. Die letzte Reise fand in Begleitung des Ex-Athlete-Sängers Joel Pott statt, der seit einige Zeit Georges Songwriting-Partner ist.

Die Positivität und das Gemeinschaftsgefühl des eigentümlich Britpop-haften „Pretty Shining People“ („We’re alright together”) sind die Grundpfeiler für die Gesamtstimmung, die auf „Staying At Tamara’s“ herrscht. Die Songs entstanden in einem Jahr, das von Trump, Brexit, Food Banks (Tafeln) und allgemeinem Aufruhr geprägt war. Aufmerksam die Geschehnisse der chaotischen Welt um ihn herum beobachtend und inspiriert von allerlei Hör- und Lesestoff (u.a. sehr früher Bob Dylan und „So Long, See You Tomorrow“ des US-Autors William Maxwell), entschied sich Ezra genau das zu machen, was er am besten kann: Songs schreiben, die ermutigen, unterstützen und dem Hörer die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen.

Wie z.B. die Finger-schnippende, Bläser-tastische, Haare-im-Fahrtwind-Nummer „Get Away”, eine Art Schlachtruf in Zeiten großer Ängste. Oder „Shotgun“, ein unwiderstehlicher Song mit „Hit The Road, Jack“-Message und „Graceland“-Vibe, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. „Eigentlich versuche ich unentwegt, Paul Simons ‚Graceland‘ nachzueifern, sowohl beim ersten Album als auch bei diesem hier“, gibt Ezra gut gelaunt zu. Eine Mission, bei der ihm (bei beiden Alben) der Londoner Produzent Cam Blackwood (London Grammar, Florence And The Machine) zur Seite stand. „Normalerweise schieße ich übers Ziel hinaus und muss dann wieder einen Schritt zurück machen. ‚Shotgun‘ ist der Song, wo ich es hinbekommen habe und die Leute sagen werden: ‚das ist Graceland‘, aber das ist total Okay“.

Auch die Vorabsingle „Paradise“ handelt von „kindischem Eskapismus“, und auch das unbeschwert gutgelaunte „Don’t Matter Now“, mit dem George Ezra im vergangenen Sommer begann, seine Fans auf sein zweites Album einzustimmen, ist beseelt vom selben Geist. „Ich verstehe es nicht, wenn Bekannte von mir sich verpflichtet fühlen, jedes Mal ‚RIP‘ zu tweeten, wenn ein Celebrity das Zeitliche segnet und ‚my heart goes out to…‘ als Antwort auf jedes Weltereignis. Es ist süß, aber zwecklos. Man kann Empathie und Anteilnahme empfinden, ohne das Bedürfnis zu haben, es zur Schau zu stellen. Und dieser Drang immer alles kommentieren zu müssen? Das ist nicht, warum ich hier bin, weder im öffentlichen Kontext noch im Zusammenhang mit meinem Songwriting.“ Es ist eine Position, die er neben einer Vielzahl von anderen Gedanken in einer Serie von Podcasts beleuchtet, den er gerade aufnimmt und editiert. „Ezra & Friends“ heißt die Reihe, in der der 24-Jährige Gespräche mit einer ganzen Reihe von Künstlern und Kollegen führt, von Ed Sheeran bis Declan McKenna, Rag ‘N’ Bone Man bis London Grammar-Sängerin Hannah Reid.

Der Aufenthalt bei Tamara ermöglichte es George Ezra, sich locker zu machen, sich selbst zu finden und sich auf einen kreativen Weg zu begeben, der ihn zu „Staying At Tamara’s“ führte. Es ist ein positives, ermutigendes Album, das in der Folge eines unfassbaren Erfolgs geschrieben wurde – und in der Tat muss er zugeben, im Vorfeld seines Bühnen-Comebacks im vergangenen Sommer im Rahmen der sogenannten „Top Secret“-Tour von Angstträumen geplagt worden zu sein. Er weiß besser als die meisten, wie es ist, wenn man sich fragt, was man mit seinen Tagen anfangen soll – insbesondere, wenn die Welt dich mit ihrer Erwartungshaltung belastet.

Im Zuge dieser Erkenntnis, aber auch inspiriert durch persönliche Erfahrungen, moderierte Ezra jüngst eine vorweihnachtliche Charity-Show in London zu Gunsten der gemeinnützigen Organisation für psychisch Kranke, „Mind“. Eine Aufgabe, die er in Zukunft regelmäßig übernehmen möchte. „Die Wahrscheinlichkeit ist ja sehr groß, dass wir alle irgendwie von diesem Thema betroffen sind“, gibt er zu Bedenken. „Eine unglückliche Minderheit leidet wirklich und der Rest von uns schlägt sich irgendwie durch. Der Mangel an Aufklärung und Bildung in diesem Bereich ist eklatant.“

In der Zwischenzeit trägt Ezra weiterhin sein Scherflein dazu bei, das Happiness-Level in der Welt weiter zu steigern, mit einem Comebackalbum, dass ebenso fröhlich und jubilierend, achtsam und gefühlvoll, herzlich, energisch und anregend ist. „Staying At Tamara’s“ handelt vom Entfliehen, Vorankommen und fantastischen Höhenflügen – mit der Musik, dem Leben und der Liebe.

Jetzt bestellen: George Ezra Konzertkarten