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Top 10 Events

Mark Forster: Liebe - Open Air 2019
Mumford & Sons
The Kelly Family – Open Airs 2019
Ed Sheeran
Silbermond
Herbert Grönemeyer - Live 2019
AnnenMayKantereit
George Ezra
PUR - Arena Tour 2018
Feine Sahne Fischfilet: Alles auf Rausch - Es geht weiter!
Muff Potter
Udo Lindenberg: Live 2019
Erste Allgemeine Verunsicherung: 1000 Jahre EAV - Abschiedstournee (die Erste) 2019
Matthew Herbert & His Brexit Big Band
DJ BoBo: KaleidoLuna - Tour 2019
Toto
Bosse - Alles ist jetzt
LINA - um zu Rebellieren Tour 2019
The BossHoss - Black Is Beautiful Tour 2019
Madsen - Lichtjahre Tour










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  Aktuelle Highlights

Mark Forster: Liebe - Open Air 2019

MARK FORSTER AUF LIEBE - OPEN AIR TOUR 2019

Die anstehende Clubtour war binnen Stunden ausverkauft und für die Konzerte in den großen Arenen gibt es nur noch wenige Tickets - genau der richtige Zeitpunkt, um ein neues Album sowie weitere Live-Termine anzukündigen.

Mark Forsters viertes Studioalbum heißt „Liebe“ (VÖ 16.11.2018). Er ist endlich zurück und fraglos ein musikalischer Abenteurer geblieben. Für jedes neue Werk reist er an neue Orte und musiziert mit anderen Menschen. Entstanden sind die erste Single „Einmal“ und die übrigen neuen Songs in London, Florenz, Uganda und Berlin. Die Songs klingen unverwechselbar nach ihm selbst, so charismatisch ist seine Stimme und auch die Art, in der er seine wechselnden Inspirationen in massenbegeisternden, sich sofort im Ohr verhakenden Pop überführt.

Die erste Single „Einmal“ ist ein großes, kraftvolles Lied. Ein Lied über die Momente im Leben, die sich nicht wiederholen; über die Momente, die so kostbar und verändernd sind, dass sie sich gar nicht wiederholen können.

Mark Forster ist ein Künstler des Kleinen und des Großen, des vergänglichen Moments und der bleibenden Erinnerung an musikalisches Glück. Um dieses Glück und die besonderen Momente mit seinem Publikum zu teilen, kommt er im Sommer 2019 auf große LIEBE Open Air Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz:
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Mumford & Sons

Im November veröffentlichen Mumford & Sons ihr neues und viertes Album „Delta“ (nebenbei übrigens der vierte Buchstabe des griechischen Alphabets) und erfreuen seit einer Woche ihre Fangemeinde mit dem akustischen Vorgeschmack „Guiding Light“. Die erste Single der Platte ist ein klassisches Mumford-Stück mit Gitarre, Banjo, Piano und Harmoniegesang, dem man aber die vollere und ausgewogenere Produktion anhört. Neue musikalische Ideen verbinden sich aufs Schönste mit traditionellem Songwriting zu einem größeren Ganzen. In den zehn Jahren seit der Durchbruch-Single „Little Lion Man“ und dem vielfach mit Gold und Platin ausgezeichneten Debüt „Sigh No More“, haben sich Marcus Mumford und seine Jungs Ben Lovett, Ted Dwane und Winston Marshall ganz harmonisch immer weiterentwickelt und sind von einer traditionellen Folk-Rock-Band zu einem der erfolgreichsten Acts weltweit geworden.

Nach der letzten Platte „Wilder Mind“ und der „Johannesburg“-EP haben sie eine neue musikalische Sprache gesucht, die ihre Ursprünge und die jüngsten elektronischen Ausflüge organisch miteinander verbinden sollte. Mit „Delta“ ist ihnen genau das gelungen, und „Guiding Light“ ist dafür das perfekte Beispiel: ein jubilierendes Stück, das zutiefst im traditionellen Songwriting wurzelt, gleichzeitig aufsteigt, größer wird und geradezu explodiert. „Delta“ überzeugt mit seiner dynamischen Bandbreite, mit dem Wechsel von introspektiven Liedern und Arena-Hymnen und mit den vielen musikalischen Nuancen, Schattierungen, Farben und Texturen. Es beschreibt den Prozess der vergangenen Dekade genauso, wie es eine große Band auf der Höhe ihres Könnens zeigt. Mumford & Sons sind sich ihrer Qualität voll bewusst und selbstbewusst genug, diese auch unter Beweis zu stellen. Ende des Jahres gehen sie auf eine 60 Termine umfassende Tour durch 13 Länder, die sie im kommenden Mai auch für vier Konzerte nach Deutschland führt.
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The Kelly Family – Open Airs 2019

THE KELLY FAMILY – Die Erfolgsgeschichte geht weiter!

In den 90ern gehörten THE KELLY FAMILY zu den erfolgreichsten Bands Europas. Sie feierten Rekord um Rekord und wurden zu absoluten Megastars. Doch dann wurde es ruhig um die Band, die einzelnen Mitglieder gingen ihre eigenen Wege und an ein gemeinsames Comeback war lange nicht zu denken.

Aber konnte das wirklich das Ende sein? Nein! Denn heute wissen wir: Die Begeisterung um diese einmalige Familienband blieb immer am Leben. Letztes Jahr passierte das, woran keiner mehr geglaubt hatte: 20 Jahre nach der letzten Veröffentlichung schoss das neue Album „We Got Love“ aus dem Stand auf #1 der deutschen Albumcharts und THE KELLY FAMILY verkauften im vergangenen Jahr über 700.000 Tonträger. Mit ihrer ausverkauften Comeback-Tour „We Got Love Tour 2017/2018“ durch Europa erreichten sie über 400.000 Zuschauer.

THE KELLY FAMILY und ihr Comeback waren DIE musikalische Sensation der Jahre 2017/2018. Die Fans in absoluter Ekstase und die Band auf einem weiteren Höhepunkt ihrer fantastischen Karriere. „Was wir auf dieser Tour erlebt haben, war einfach einmalig. Fans von jung bis alt, Eltern mit ihren Kindern, aber auch unglaublich viele neu gewonnene Fans – sie alle haben mit uns Abend für Abend das Leben und die Musik zelebriert. Gemeinsam haben wir gelacht, getanzt, geweint und gefeiert“, freuen sich THE KELLY FAMILY über ihre Comeback-Tour.

Ursprünglich sollte das Tour-Finale jetzt, am 25. August, auf der Loreley der grandiose Abschluss dieses märchenhaften Comebacks sein. Die Fans allerdings sahen dies anders und überhäuften THE KELLY FAMILY so lange mit ihren Bitten und Wünschen, bis die Familie ihre Pläne doch noch einmal überdachte: „Wir haben ja alle Solo-Projekte und auch eigene Familien. Wie es nach dem letzten Konzert auf der Loreley mit uns als Band weitergehen sollte, war lange unklar für uns. Aber dann kamen die unzähligen Mails und Postings der Fans. Gemeinsam haben wir dann darüber gesprochen wie es weiter gehen könnte und es wurde uns bewusst, dass wir alle nicht wollen, dass dieses Feeling endet. Deshalb wollen wir gemeinsam im nächsten Sommer, unter dem Motto ‚We GIVE Love‘, einige ausgewählte Open-Air-Konzerte spielen. Mit diesen Konzerten wollen wir uns noch einmal auf ganz besondere Art bei unserem Publikum bedanken für all diese unglaubliche Treue und Unterstützung. Wir freuen uns riesig darauf!“, sagt THE KELLY FAMILY.

Unter dem Titel „We GIVE Love 2019“ geben THE KELLY FAMILY Open-Air-Konzerte an ausgewählten Locations in Deutschland bekannt.

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Ed Sheeran

Das Wichtigste vorweg: Er kommt wieder – im Sommer kommenden Jahres wird Ed Sheeran noch einmal für zwei Open Air-Shows nach Deutschland kommen: Am 23. Juni 2019 spielt er auf dem Hockenheimring und am 2. August auf dem Messegelände in Hannover.

Wer in den vergangenen Monaten nach Superlativen und Rekorden im Musikbereich gesucht hat, ist an Ed Sheeran definitiv nicht vorbeigekommen. Dabei ist der 27-jährige Singer/Songwriter vom Typ her eigentlich alles andere als der klassische Superstar, klischeebehaftet und mit jeder Menge Allüren. Gerade in Verbindung mit Musikern wird der Begriff der Authentizität gern und häufig, aber leider nicht immer passend bemüht – bei Ed Sheeran muss man sich ob seiner korrekten Verwendung keine Gedanken machen. Selbst auf einer gigantischen Bühne, vor Zehntausenden von Fans bleibt er der Kumpel von nebenan, mit dem man sich später gern noch auf ein Bier verabredet. Effektgehasche und Stargehabe sucht man bei Ed Sheeran vergeblich. Und genau das sind zumindest einige der Gründe, warum ihm ausnahmslos jeder seinen gigantischen Erfolg gönnt. Ed Sheeran ist zweifellos einer der wenigen Künstler, die aus dem Stand eine Open-Air-Show mit mehreren zehntausend Fans füllen können. Und nicht nur das: Ed Sheeran ist aktuell auch der einzige Künstler, der vor so einer Kulisse auch noch ganz allein performt. Seit seinen Anfangstagen steht er alleine mit Gitarre und Loop-Station auf der Bühne und baut dort seine weltweit gefeierten Popsongs zusammen.

Wie sehr ihn seine Fans dafür lieben, zeigte die phänomenale Sommer-Tour mit ausverkauften Konzerten in Berlin, Gelsenkirchen, München und der größten Show dieser Tour auf der Hamburger Trabrennbahn mit über 80.000 begeisterten Fans – insgesamt waren es mehr als 350.000 Besucher bei den sechs deutschen Konzertterminen in diesem Sommer. Wer Ed Sheeran live erlebt hat, wird bestätigen, dass es wirklich etwas Magisches hat, mit welcher Leichtigkeit es ihm gelingt, selbst den allergrößten Open Airs eine fast schon als intim zu bezeichnende Club-Atmosphäre zu verleihen, bei denen jeder Einzelne das Gefühl hat, er sänge nur für ihn.
Apropos Superlative – hier sind noch einige aus der schier endlosen Ed Sheeran-Rekordliste: Mit 33,5 Millionen Streams wurde er 2017 der meist gestreamte internationale Künstler in Deutschland innerhalb einer Woche – insgesamt sind es sogar über eine Milliarde. In der Kategorie „meistgestreamter Song“ ist sein Hit „Shape Of You“ weiterhin alleiniger Spitzenreiter.

Darüber hinaus ist Ed Sheeran der einzige Künstler, dem es gelang, mit zwei Titeln in den deutschen Charts auf Platz 1 und 2 einzusteigen. Sein aktuelles Album ‘÷’ ist nicht nur mit einem Grammy ausgezeichnet worden, sondern hat sich bis dato weltweit bereits über 15.5 Millionen Mal verkauft – und damit fast den Verkaufsrekord des Vorgängeralbums ‘x’ eingestellt, das bislang über 16 Millionen Mal über die Ladentheke ging und sage und schreibe 90 Mal mit Platin ausgezeichnet wurde.
Momentan befindet sich der sympathische Engländer noch auf einer Tour durch die USA, man darf sich aber schon jetzt wieder darauf freuen, an einem schönen Sommerabend mit ihm Hits wie „Shape Of You“, „The A Team“, „I See Fire“, „Castle On The Hill“ oder „Perfect“ zu singen, wenn er im Sommer 2019 nach Deutschland zurückkommt.

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Silbermond

SILBERMOND melden sich zurück mit der heutigen Ankündigung zweier exklusiver Open Airs in 2019.

Die Fans dürfen sich ab jetzt darauf freuen, SILBERMOND am Samstag, den 8. Juni zum nunmehr 6 (!) Mal im Rahmen des Hessentages live erleben zu können diesmal in Bad Hersfeld, mitten in Deutschland, in der Hessentagsarena.

Nachdem die Band im Rahmen des Live-Zyklus zum letzten Album „Leichtes Gepäck“ gemeinsam mit mehr als 300.000 Fans gefeiert hatte, überraschte sie die Öffentlichkeit vor rund einem Jahr mit der freudigen Nachricht, dass Stefanie & Thomas Eltern werden würden. Im Frühjahr dieses Jahres dann war es soweit, und jetzt ist die SILBERMOND-Gang um ein neues männliches Mitglied reicher, aber auch schon wieder ungeduldig, und freut sich nun darauf, im Sommer 2019 endlich wieder auf Tuchfühlung mit den Fans gehen zu können.

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Herbert Grönemeyer - Live 2019

Herbert Grönemeyer: Open Air Konzerte im September 2019

Nach der großen Frühjahrstournee im kommenden Jahr gibt Herbert Grönemeyer im Spätsommer 2019 zwei Open-Air-Konzerte. Am 3. September wird er mit seiner Band in der Berliner Waldbühne auftreten, und am 7. September folgt eine Show in der Gelsenkirchener Veltins- Arena. Das Publikumsinteresse an Herbert Grönemeyers Arena-Tour im März 2019 ist weiterhin enorm, so dass die ursprünglich auf 13 Konzerte angelegte Tournee schon mehrfach erweitert wurde. Zahlreiche Termine sind bereits ausverkauft.

Nach dem großen Erfolg seiner „Dauernd Jetzt“-Tour 2016 ist Herbert Grönemeyer mit seiner Band 2019 zunächst vom 5. bis 28. März wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Der Musiker, dessen Studioalben seit 1984 allesamt die Spitze der deutschen Charts erreichten, wird im Frühjahr in 13 Städten 16 Konzerte geben.
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AnnenMayKantereit

Die Kölner Band AnnenMayKantereit kommt 2019 zurück auf Tour. Zwischen Ende Januar und April sind Gitarrist Christopher Annen, Sänger und Pianist Henning May, Schlagzeuger Severin Kantereit und Malte Huck am Bass auf Konzertreise durch die Clubs und Hallen.
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George Ezra

George Ezra ist fürwahr ein Teufelskerl… fast scheint es so, als könne er hier, dort und überall gleichzeitig sein. Seine sensationelle Out-of-the-box-Erfolgsstory gründete auf der einzigen Sache, die wirklich zählt: seine Songs. Lieder, die ihm nicht zuletzt eine weltweite Tournee bescherten, die zwei Jahre andauerte. Und selbst, wenn es einmal kurz danach aussah, als sei der nicht zu bremsende Breakout-Star des Jahres 2014 (und 2015) einmal NICHT überall gleichzeitig, so stellt sich im Nachhinein heraus, dass er es in der Tat war: er reiste, suchte, schrieb, musizierte und pfiff.

Doch bevor wir uns seinen jüngsten Streifzügen zuwenden, wollen wir zunächst rekapitulieren: George war ein unbekannter Teenager, der seine mit-Gitarre-auf-Reisen-Attitüde nebst Wissendurst und Inter-Rail-Ticket in eine Kofferladung Postkarten-hafter Songs verwandelte, die noch weiter um die Welt reisten, als er selbst es getan hatte.

„Wanted On Voyage“, das Debütalbum des aus Hertfordshire stammenden Singer-Songwriters, erschien im Juni 2014 und verkaufte sich mehr als drei Millionen Mal. Es war das drittmeistverkaufte Album des Jahres in Großbritannien, hinter den Longplayern von Ed Sheeran und Sam Smith. Doch wie für seinen Schöpfer ging es bei „Wanted On Voyage“ in erster Linie um den Weg, den es zurückzulegen galt, nicht das Ziel. Nach vierzehn Wochen hatte das Album schließlich Platz eins der Charts erreicht und es war ein waschechter Erfolg durch Mund-zu-Mundpropaganda. Befeuert vom Erfolg der Songs „Budapest“, „Barcelona“, „Cassy O“ und „Blame It On Me“ wurde der gerade einmal zwanzigjährige Sänger und Gitarrist weltweit zum gefragten Live-Act.

Die bisherigen Highlights? Nein, es war nicht der Videodreh mit Sir Ian McKellen oder als ihm klar wurde, dass seine erste Show in New York im Madison Square Garden sein würde (als Support von Sam Smith). „Ich weiß, das klingt jetzt sehr nach 21. Jahrhundert…“, schmunzelt der Denker mit der tiefen Stimme. „Ich trat beim Glastonbury Festival auf der Pyramid Stage auf, vor einem ziemlich großen Publikum. Wir feierten danach den ganzen Abend. Unser Tourbus fuhr schließlich um vier Uhr morgens los und ich kam heim - ich lebe immer noch im Haus meines Vaters in Hertford, in derselben Wohnsiedlung, in der ich groß geworden bin - in mein altes Zimmer. Ich wachte auf, und das Konzert war schon auf dem iPlayer verfügbar. Ich lag also in meinem Kinderbett, immer noch jede Menge Facepaint im Gesicht und sah mir meinen Auftritt auf dem Laptop an.“

Dies war damals eine der wenigen Unterbrechungen, die George sich gönnte, bevor die „Wanted On Voyage“-Kampagne endlich zu Ende ging. Der vierfache BRIT Awards-Nominée war ziemlich schnell sehr weit gekommen. Wesentlich schneller, als er sich es vorgestellt hatte, als er als Teenager seinen ersten Plattenvertrag unterschrieben hatte. Doch andererseits war er auch nirgendwo angekommen. Er war wieder zu Hause im Bett seiner Kindheit, drehte Däumchen und fragte sich, was aus seinem Leben geworden war. Es war eine Art postkoitaler Stimmungsabfall von verwirrenden Ausmaßen. Selbstverständlich ist ihm bewusst, dass das, was er tut, nichts ist im Vergleich zur harten Arbeit, die Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer oder viele andere Menschen tagtäglich leisten. Doch George hatte sich daran gewöhnt, dass alles für ihn organisiert wurde, vom Frühstück bis zum Zubettgehen, jeder Tag war bis zum Anschlag durch getaktet.

„Und dann wirst du am Ende wieder ausgespuckt. Deine Freunde sind von Montag bis Freitag bei der Arbeit, also wartest du, bis sie Feierabend haben, damit du in den Pub gehen kannst. Sie gehen aber in den Pub, um nach einem anstrengend Arbeitstag zwei Biere zu trinken, und das war’s dann. Es ist für sie eine Art Belohnung. Aber wenn man den ganzen Tag nichts getan hat, bringt einen das nach einer Weile ziemlich runter. Und ja“, fügt er mit einem Grinsen hinzu, „mir ist klar, dass das etwas zu sehr nach ‚oh weh, ich armer Popstar‘ klingt.“

Also machte George Ezra das, was er am besten kann: er schnappte sich seine Gitarre und machte sich vom Acker. Seine erste Anlaufstation war eine Stadt, die er recht gut kannte, in der er allerdings – paradoxerweise – gar nicht so bekannt ist: Barcelona. (Obgleich eines seiner bekanntesten Stücke den Namen der spanischen Stadt trägt, gibt Ezra augenzwinkernd zu, dass er dort bestenfalls auf dem Niveau eines Club-Acts ist).

In einem weiteren Versuch, die Komfortzone abzuschütteln, vermied es George, in jenen vornehmen Hotels abzusteigen, die er sich nun leisten konnte. Er wählte die „Airbnb”-Variante – und lebte dabei mit dem jeweiligen Gastgeber zusammen. Sie teilten sich die Wohnung. Ohne jeden persönlichen Extra-Komfort. „Es war buchstäblich ein Bett im Zimmer einer Wohnung, die einem Mädchen namens Tamara gehörte“, erinnert er sich. Im siebten Stock mit eingeschlagenen Fenstern im Treppenhaus. In einem Zimmer wohnte ein Mädchen aus Argentinien etwa in meinem Alter. In einem anderen ein älteres Paar aus Deutschland. Die Dusche war wacklig. Die Wohnungstür schloss nicht richtig. Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Leuten“.

Ezra blieb einen Monat in Barcelona und schrieb jeden Tag, genoss die Freiheit und die Anonymität – bis eine ahnungslose Tamara, neugierig geworden durch die Gitarre, die nahezu die Hälfte seines spärlichen Gepäcks ausmachte, ihn auffordert, ihr seine Spotify-Seite zu zeigen und seinen beliebtesten Song vorzuspielen („Budapest“, 365 Millionen Streams). Ein Moment, der die junge Argentinierin zu einer späten Erkenntnis führte: „Ich WUSSTE, ich kenne dich von irgendwo!“. Seine Tarnung war aufgeflogen, zwar gottseidank nur in dem chaotischen Airbnb in Barcelona, aber das machte die Reise nur noch besonderer. „Es entpuppte sich als die beste Erfahrung, die ich hätte machen können. Tamaras Freunde waren alle Künstler, Designer, Modestudenten und sie sind einfach viel cooler als wir. Sie sagen Sachen wie: ‚Wollen wir Abendessen gehen? Dann treffen wir uns 23 Uhr!‘. Ich brauchte zwei Wochen, um mich darauf einzustellen und zu entschleunigen”.

Als er nach dieser Zeit, die sich wie sein persönlicher Almodovar-Film anhört, wieder nach Großbritannien zurückkehrte, hatte er nicht nur einen kompletten Reset durchgeführt, sondern war neu belebt und hatte die Anfänge von mehreren Songs im Gepäck. Ein Schlüsselsong war „Pretty Shining People“, der nun der Opener des neuen Albums ist – dem er den Titel „Staying At Tamara’s“ gab. Denn „alles hatte seinen Ursprung in dieser Wohnung, und davor muss ich meinen Hut ziehen.“

Textlich und künstlerisch gibt „Pretty Shining People” den Ton für die restlichen Songs des Albums vor, das einnehmend melodisch und mitreißend euphorisierend ist – und das in jeder Sprache. Zunächst bleibt festzuhalten, dass der Song unterwegs fertig gestellt wurde, auf einem weiteren Songwriting-Ausflug auf die Isle of Skye. Wieder zurück in Großbritannien unternahm Ezra einige weitere Kompositions-Kurztrips, u.a. auf eine Schweinefarm nach Norfolk, einen ehemaligen Maismehl-Schuppen in Kent und einen umgebauten Kuhstall in Nordwales. Die letzte Reise fand in Begleitung des Ex-Athlete-Sängers Joel Pott statt, der seit einige Zeit Georges Songwriting-Partner ist.

Die Positivität und das Gemeinschaftsgefühl des eigentümlich Britpop-haften „Pretty Shining People“ („We’re alright together”) sind die Grundpfeiler für die Gesamtstimmung, die auf „Staying At Tamara’s“ herrscht. Die Songs entstanden in einem Jahr, das von Trump, Brexit, Food Banks (Tafeln) und allgemeinem Aufruhr geprägt war. Aufmerksam die Geschehnisse der chaotischen Welt um ihn herum beobachtend und inspiriert von allerlei Hör- und Lesestoff (u.a. sehr früher Bob Dylan und „So Long, See You Tomorrow“ des US-Autors William Maxwell), entschied sich Ezra genau das zu machen, was er am besten kann: Songs schreiben, die ermutigen, unterstützen und dem Hörer die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen.

Wie z.B. die Finger-schnippende, Bläser-tastische, Haare-im-Fahrtwind-Nummer „Get Away”, eine Art Schlachtruf in Zeiten großer Ängste. Oder „Shotgun“, ein unwiderstehlicher Song mit „Hit The Road, Jack“-Message und „Graceland“-Vibe, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. „Eigentlich versuche ich unentwegt, Paul Simons ‚Graceland‘ nachzueifern, sowohl beim ersten Album als auch bei diesem hier“, gibt Ezra gut gelaunt zu. Eine Mission, bei der ihm (bei beiden Alben) der Londoner Produzent Cam Blackwood (London Grammar, Florence And The Machine) zur Seite stand. „Normalerweise schieße ich übers Ziel hinaus und muss dann wieder einen Schritt zurück machen. ‚Shotgun‘ ist der Song, wo ich es hinbekommen habe und die Leute sagen werden: ‚das ist Graceland‘, aber das ist total Okay“.

Auch die Vorabsingle „Paradise“ handelt von „kindischem Eskapismus“, und auch das unbeschwert gutgelaunte „Don’t Matter Now“, mit dem George Ezra im vergangenen Sommer begann, seine Fans auf sein zweites Album einzustimmen, ist beseelt vom selben Geist. „Ich verstehe es nicht, wenn Bekannte von mir sich verpflichtet fühlen, jedes Mal ‚RIP‘ zu tweeten, wenn ein Celebrity das Zeitliche segnet und ‚my heart goes out to…‘ als Antwort auf jedes Weltereignis. Es ist süß, aber zwecklos. Man kann Empathie und Anteilnahme empfinden, ohne das Bedürfnis zu haben, es zur Schau zu stellen. Und dieser Drang immer alles kommentieren zu müssen? Das ist nicht, warum ich hier bin, weder im öffentlichen Kontext noch im Zusammenhang mit meinem Songwriting.“ Es ist eine Position, die er neben einer Vielzahl von anderen Gedanken in einer Serie von Podcasts beleuchtet, den er gerade aufnimmt und editiert. „Ezra & Friends“ heißt die Reihe, in der der 24-Jährige Gespräche mit einer ganzen Reihe von Künstlern und Kollegen führt, von Ed Sheeran bis Declan McKenna, Rag ‘N’ Bone Man bis London Grammar-Sängerin Hannah Reid.

Der Aufenthalt bei Tamara ermöglichte es George Ezra, sich locker zu machen, sich selbst zu finden und sich auf einen kreativen Weg zu begeben, der ihn zu „Staying At Tamara’s“ führte. Es ist ein positives, ermutigendes Album, das in der Folge eines unfassbaren Erfolgs geschrieben wurde – und in der Tat muss er zugeben, im Vorfeld seines Bühnen-Comebacks im vergangenen Sommer im Rahmen der sogenannten „Top Secret“-Tour von Angstträumen geplagt worden zu sein. Er weiß besser als die meisten, wie es ist, wenn man sich fragt, was man mit seinen Tagen anfangen soll – insbesondere, wenn die Welt dich mit ihrer Erwartungshaltung belastet.

Im Zuge dieser Erkenntnis, aber auch inspiriert durch persönliche Erfahrungen, moderierte Ezra jüngst eine vorweihnachtliche Charity-Show in London zu Gunsten der gemeinnützigen Organisation für psychisch Kranke, „Mind“. Eine Aufgabe, die er in Zukunft regelmäßig übernehmen möchte. „Die Wahrscheinlichkeit ist ja sehr groß, dass wir alle irgendwie von diesem Thema betroffen sind“, gibt er zu Bedenken. „Eine unglückliche Minderheit leidet wirklich und der Rest von uns schlägt sich irgendwie durch. Der Mangel an Aufklärung und Bildung in diesem Bereich ist eklatant.“

In der Zwischenzeit trägt Ezra weiterhin sein Scherflein dazu bei, das Happiness-Level in der Welt weiter zu steigern, mit einem Comebackalbum, dass ebenso fröhlich und jubilierend, achtsam und gefühlvoll, herzlich, energisch und anregend ist. „Staying At Tamara’s“ handelt vom Entfliehen, Vorankommen und fantastischen Höhenflügen – mit der Musik, dem Leben und der Liebe.

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